GröGo unter Strom: Wir elektrifizieren unsere Lieferflotte

Lebensmittel, die frisch vom Feld und aus der Region kommen, sind ein wichtiger Schritt, um Nachhaltigkeit zu fördern und unsere Umwelt zu schützen. Doch nicht nur beim Anbau der Produkte achtet GröGo auf möglichst ressourcenschonende und nachhaltige Verfahren, auch bei der Lieferung zu unseren Kund:innen möchte wir in Zukunft mehr Emissionen einsparen - GröGo will CO2-neutral werden. 

Dafür haben wir im ersten Schritt einen Nissan e-NV200 angeschafft, der nun drei von sechs Ausliefertouren übernimmt. 

GröGo liefert saisonale Bio-Lebensmittel von Bio-Höfen aus der Region bis nach Hause. Ein wichtiger Vorsatz ist, den Weg des Produkts vom Feld bis auf den Teller möglichst kurz zu halten. Produkte, die in der näheren Umgebung nicht wachsen oder erzeugt werden, beziehen wir zusätzlich über den Naturkost-Großhandel von anderen Produzent:innen aus Deutschland oder Nachbarländern. Die Waren werden Dienstag bis Donnerstag geliefert und tagesaktuell in die Pfandkisten gepackt. Die Fahrer beladen jeweils am Morgen darauf das Fahrzeug und starten ihre Touren.

Frische-Garantie mit jeder Lieferung

Damit die Lebensmittel auf dem Fahrtweg frisch bleiben, hat GröGo einen weiteren Akku in das Fahrzeug einbauen lassen, mit dem der Laderaum gekühlt wird. Der Kühlakku wird natürlich mit Ökostrom vom regionalen Energieversorger aufgeladen. Somit kannst du dir der Frische unserer Produkte sicher sein und in vollen Zügen sowie gutem Gewissen Salat, Möhren, Birnen und andere Bio-Lebensmittel genießen.

Staatliche Förderungen für schnelleren Klimaschutz

Über den Nissan-Händler hat GröGo die Förderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) von 6.000 Euro bekommen. Für die Wallbox, über die das Fahrzeug geladen wird, sind wir mit der KfW-Förderung im Kontakt, die zu Gerät und Montage 1.300 Euro dazu gibt. „Wir hätten das möglicherweise auch ohne Zuschuss geschafft, aber der Anreiz, die Autos zu elektrifizieren, ist somit natürlich größer und wir konnten das Vorhaben schneller umsetzen“, sagt Dominik.

Weitere E-Fahrzeuge sind in Planung

Derzeit ist GröGo noch auf der Suche nach einem weiteren E-Transporter, der ebenfalls ein Kühlaggregat bekommen soll und dann unseren dieselbetriebenen Sprinter ersetzen wird. Hierfür kommen Modelle von den Autoherstellern Peugeot oder Fiat Infrage. Noch sind sich die Geschäftsführer nicht ganz einig, welches Auto angeschafft werden soll, wohl aber darüber, dass GröGo seine Kund:innen ausschließlich mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen beliefern will.

 



CO2-neutral bis Ende 2023

„Wir wollen langfristig CO2-neutral werden und spätestens Ende 2023 unsere Obst- und Gemüsekisten nur noch mit E-Autos ausliefern“, sagt Dominik Otto, einer der beiden Geschäftsführer. Und das kann sich durchaus lohnen: GröGo versorgt wöchentlich 350 bis 390 Kunden mit Bio-Waren. Derzeit finden sechs Touren mit momentan zwei Fahrzeugen pro Woche statt, zwei mittwochs, zwei donnerstags und zwei freitags. „Seit ein paar Monaten ist auf drei dieser Touren unser Elektrofahrzeug unterwegs, das den herkömmlich angetriebenen Transporter ersetzt“, fügt er hinzu.

Auch die Lieferungen von den Bio-Bauern und Großhändlern würde GröGo am liebsten CO2-neutral halten. „Wir sind im Gespräch mit allen Erzeuger:innen und Lieferant:innen, ob sich die Transportwege nicht auch emissionsfrei und möglicherweise kürzer gestalten lassen“, erklärt Dominik.

GröGo gibt - im übertragenen Sinne -  Vollgas, die eigens verursachten Emissionen so schnell wie möglich auf Null zu reduzieren und somit den Umweltschutz noch tatkräftiger zu unterstützen. Mit der staatlichen Förderung und Kund:innen, denen die Natur und Regionalität genauso am Herzen liegt wie uns, sind wir mehr als zuversichtlich, unsere Ziele zeitnah umsetzen zu können.

 

Willst du noch mehr Details über das E-Fahrzeug erfahren?
Dann klick hier und lies den Zeitungsartikel von Nicole de Jong über unseren Nissan e-NV200. 

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